Jeder kann digitale Gesundheitsförderung!

Corona und der dadurch hohe Home Office Anteil in vielen Unternehmen stellt das BGM und insbesondere die Gesundheitsförderung vor ganz neue Herausforderungen. Eine Lösung für den Mangel an Bewegung und Ergonomie im Home Office sind digitale Angebote zur Gesundheitsförderung in Form von Videos & Live Webinaren sowie Personal Training mittels Video Übertragung. So kann in jedem Betrieb eine betriebliche Gesundheitsförderung mit geringen Kosten und hoher Teilnahme umgesetzt werden.

Dazu geben wir Ihnen heute 5 Tipps an die Hand und bieten Ihnen zum Schluss ein mögliches Beispiel für ein digitales Angebot. Dies können Sie auch direkt ausprobieren.

Begrenzte Räumkapazität, unterschiedliche Schichtzeiten oder Nicht-Erreichen der Außendienstmitarbeiter waren gestern. Mit unseren 5 Tipps, erfahren Sie, wie digitale betriebliche Gesundheitsförderung mit hoher Teilnahme gelingt:

1. Ermitteln Sie den Bedarf

Bevor Sie loslegen, sollten Sie Ihren Bedarf in der Belegschaft kennen. Ansonsten werden Sie weder eine nachhaltige Wirkung der Maßnahmen, noch eine hohe Teilnehmeranzahl erreichen.

Listen Sie sich dazu einmal alle Bereiche in Ihrem Unternehmen auf (Produktion/Lager, Verwaltung, Außendienst, Kundenservice,…). Im Idealfall notieren Sie sich dazu direkt die Arbeitszeitmodelle der jeweiligen Gruppen, um zu wissen, wann Sie Angebote anbieten sollten.

Falls Sie Kennzahlen (z.B. AU-Tage, Unfallquoten, Engagement-Index) zur Hand haben, nutzen Sie diese und überprüfen Sie den Bedarf Ihrer Mitarbeiter. Liegt dies nicht vor, dann hören Sie in einzelne Arbeitsbereiche hinein. Treffen Sie sich mit Kollegen aus der Produktion zum Mittagessen, interviewen Sie den Außendienstmitarbeiter im Stau oder bringen Sie Ihrem Verwaltungskollegen einen Kaffee vorbei und befragen Sie ihn nach der Stimmung im Team, Veränderungen in der Organisationsstruktur und vieles mehr.

           Am Ende sollten Sie ein klares Bild davon haben, welches Präventionsfeld in welchem Bereich einen langfristigen Mehrwert bringt.

2. Wählen Sie die geeigneten Maßnahmen

Für jedes Präventionsfeld gibt es zahlreiche Maßnahmen. Allerdings nur wenige, die genau zu Ihnen passen. Bestimmen sie individuell für Ihre einzelnen Bereiche das perfekte Angebot und beginnen dann mit der Umsetzung.  Berücksichtigen Sie die nachfolgenden Kriterien, dann werden Ihre Maßnahmen mit hoher Trefferquote zum Erfolg führen:

Angebote sollten: Im Detail
Langfristig Wenn Sie Beschwerden/Probleme haben – wen bitten Sie um Hilfe? – Einen Freund oder einen Fremden? – Sicherlich einen guten Freund. Ebenso ist es mit dem Coach – der selbe Trainer und Coach bringt Konstanz und Vertrauen mit in den Veränderungsprozess und verankert sich in Ihren Unternehmensstruktuen mit nachhaltigem Weitblick. Von Einmalmaßnahmen halten wir nichts!
Nachhaltig Wählen Sie Angebote, die einen Lerncharakter besitzen. Eine zielführende Maßnahme geht über mehrere Wochen und Monate und wird immer wieder (z.B. jährlich) wiederholt. Wiederholung macht den Meister. Das Gehen auf 2 Beinen haben Sie auch nicht in einem Tagesworkshop erlernt. Hinfallen dürfen Sie, daraus lernt der Mensch. Wir helfen Ihnen beim Aufstehen und begleiten Sie durch den Prozess.
Ganzheitlich Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Angebote allen Mitarbeitergruppen zugänglich machen und diese individuell zugeschnitten werden. Zudem sollten Maßnahmen den Gesundheitsbegriff als Ganzes und komplexes System begreifen. Ein Rückenkurs sollte z.B. nicht nur den Rücken und Bauch stärken, sondern gewährleisten, dass die Ursachen erkannt und behohoben werden. Kommen die Rückenprobleme evtl. von Stress oder eher einer Fehlhaltung am Arbeitsplatz.
Wissenschaftlich sein Maßnahmen sollten immer einen wissenschaftlichen Hintergrund besitzen und wiederkehrend evaluiert werden. Bei Ihrem Auto würden Sie auch keine Teile einbauen, die nicht vom TÜV zertifiziert sind.

3. Finden Sie die richtigen BGF Anbieter

Damit Ihre Maßnahmen qualitativ hochwertig umgesetzt werden können bedarf es einem erfahrenen Anbieter. Diese sind bei der Fülle an Anbietern auf dem Markt gar nicht so einfach zu identifizieren. Aber keine Angst es gibt sie; und zwar nicht nur zu Apothekenpreisen!

 Achten Sie dabei auf folgende Schwerpunkte und fragen nach:

    • Erfahrungen im betrieblichen Setting (weicht deutlich von einem klassischen Gesundheits- oder Fitnessstudio ab!)
    • eigenständiger Durchführung des Anbieters ohne Subunternehmen oder Freiberufler
    • Erfahrung mit Projekten in der gleichen Branche oder bereits Erfahrung in diversen Branchen
    • ausführlichen Vorabgesprächen, diese müssten selbstverständlich angeboten werden. Damit zeigt der Anbieter Interesse an Ihrem Unternehmen
    • passgenauen Maßnahmen, die individuell auf Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe abgestimmt werden können (kein 08/15 mittels Blaupause)
    • weiterführenden Anpassungsmöglichkeiten der Maßnahmen nach näherem Kennenlernen
    • der abschließenden Evaluation der jeweiligen Maßnahmen
    • Kooperationspartnern und Expertennetzwerk – kein Anbieter kann ALLES leisten, wenn dann auf Kosten der Qualität
    • Angepasste Angebotsdauer für Ihren Unternehmensalltag für alle Bereiche
    • Erfahrungen mit verschiedensten Mitarbeitergruppen (soziodemografische und sozioökonomische Faktoren)
    • der langfristigen Betreuung der jeweiligen Referenzen

4. Denken Sie langfristig

Setzen Sie Ihre BGF-Maßnahmen wie ein internes Projekt auf. Sie werden wissen, dass dieses etwas dauert, aber am Ende ein gutes Produkt entsteht – die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Sie sparen Kosten und Betreuungsaufwand. Maßnahmen, die mit dem gleichen Anbieter durchgeführt werden sorgen für bessere Qualität und mehr Transparenz. So fällt einem guten Trainer und Coach, nach einigen Einheiten z.B. auf, dass alle Produktions-Mitarbeiter extrem verformte Füße aufweisen. Er ermittelt, dass dies von den Sicherheitsschuhen kommen kann und kann hier auf eine bessere Schuhauswahl hinweisen. Im Idealfall kann er sogar Kontakte vermitteln, die bessere und günstigere Sicherheitsschuhe anbieten. Ist ein “Sporttrainer” hingegen nur kurzfristig vor Ort oder führt keine geeigneten Screenings durch, wird er Ihnen nie langfristig weiter helfen können.

5. Nutzen Sie die richtige technische Umgebung

Achten Sie darauf, dass Sie selbst die Einladungen zu den digitalen Angeboten verschicken, oder Ihr Anbieter das gleiche System benutzt. Wenn Mitarbeiter sich in eine neue technische Welt eindenken müssen, werden einige Mitarbeiter überfordert sein und zum Schluss nicht am Angebot teilnehmen. Ebenso verhindern Sie mit einem bekannten System Fehler und technische Störungen, die den weltbesten Inhalten die Aufmerksamkeit entziehen. Vergewissern Sie sich also, welche technischen Anwendungen Sie bei Besprechungen, Webinaren, Workshops, Trainings üblicherweise genutzt werden und besprechen Sie dies mit Ihrem Anbieter. Ein guter Anbieter sollte sich auf jede technische Herausforderung einlassen (z.B. Teams, Webex, etc.) und diese auch DSG-VO konform anbieten können. Sind Sie im Unternehmen digital noch nicht so weit, empfiehlt sich eine unabhängige IT Schulung über Ihre IT-Abteilung als Vorbereitung – unabhängig von den gesundheitsförderlichen Angeboten – anzubieten.

Beispiel für ein digitales Angebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Jetzt haben Sie viel Theorie an die Hand bekommen. Nun ist es an der Zeit, dass Sie sich selbst praktisch von einem Beispielangebot überzeugen. Nur wer eine Maßnahme selbst ausprobiert, kann auch für sie werben und Ihre Qualität beurteilen.

Als Beispiel stellen wir Ihnen einen Ausschnitt aus unserem BOXENSTOPP zur Verfügung.

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